Vom Garten ins Haus: Einen zweiten Eingang sinnvoll planen

Erde an den Händen, nasse Schuhe - und dann führt der Weg zum Waschbecken erst einmal durchs Haus. Wer ein Schwedenhaus plant, sollte neben der Holzfassade und der Aufteilung der Fenster auch solche Alltagsszenen bedenken. Ein Nebeneingang kann den Garten direkt mit einem Hauswirtschaftsraum verbinden.

Erst die Wege, dann die Tür

Zeichnen Sie Garten, Stellplatz und Eingänge gemeinsam in einen Lageplan ein. Wo kommen Sie nach dem Einkauf vollbeladen an? Von welcher Seite tragen Sie schmutzige Gartenschuhe ins Haus? Besprechen Sie diese Wege, wenn Sie den Grundriss mit einem Holzhausanbieter wie Fjorborg planen. So lässt sich klären, ob ein zusätzlicher Zugang zum Hauswirtschaftsraum den Alltag erleichtert und an welche Hausseite er gehört.

Hinter dem Eingang Platz zum Ablegen lassen

Eine zweite Außentür allein hält den Wohnbereich noch nicht sauber. Dahinter braucht es Platz für Schuhe, Jacken und eine kleine Bank. Zeichnen Sie diese Einrichtung zusammen mit Waschmaschine, Schränken und geöffneten Türflügeln maßstäblich ein. Sonst fehlt ausgerechnet dort Bewegungsfläche, wo jemand mit Gummistiefeln und einer vollen Tasche steht.

Planen Sie für nasse Schuhe eine herausnehmbare Auffangschale und für feuchte Jacken einen belüfteten Platz. Prüfen Sie außerdem, ob ein kleines Waschbecken Platz findet, damit erdige Hände nicht erst in der Küche sauber werden.

Ein sinnvoll geplanter Nebeneingang verbindet kurze Wege mit Platz für Schuhe und Gartenkleidung. Bild: marsjo / Pixabay

Den Zugang in die Holzfassade einplanen

Planen Sie die zusätzliche Tür beim Holzhaus von Anfang an mit ein. Lassen Sie Befestigung, Abdichtung und Anschluss an die Fassade mit dem Hausanbieter abstimmen. Berücksichtigen Sie draußen einen befestigten Weg, Beleuchtung und möglichst ein Vordach.

Prüfen Sie zum Schluss den Gegenentwurf mit nur einem Eingang: Lassen sich dort Schuhe und Gartenkleidung ebenso gut ablegen, ist die zusätzliche Tür womöglich verzichtbar. Schließlich kostet sie Geld und beansprucht Wandfläche, an der sonst ein Schrank stehen könnte.