Eine interessante Alternative zum klassischen Neubau sind insbesondere Mietmodelle. Wird eine Fläche beispielsweise nur während einer Gebäudesanierung, für ein zeitlich begrenztes Industrieprojekt oder aufgrund einer vorübergehend höheren Mitarbeiterzahl benötigt, kann eine dauerhafte Immobilie wirtschaftlich wenig sinnvoll sein. Modulare Raumcontainer lassen sich dagegen bedarfsgerecht zu größeren Anlagen kombinieren. AMTRA konzentriert sich auf solche Mobilraum-Mietlösungen und realisiert unter anderem Büro-, Aufenthalts-, Sanitär- und Schulräume. Die einzelnen Module können projektbezogen zusammengestellt und je nach Konzept auch zu mehrgeschossigen Anlagen verbunden werden. Der eigentliche Vorteil liegt damit nicht allein in einer schnellen Bereitstellung. Unternehmen können die benötigte Fläche stärker an die Laufzeit und Größe eines Projekts anpassen, anstatt langfristig Kapazitäten vorzuhalten, die später womöglich nicht mehr benötigt werden.
Wie unterschiedlich der Bedarf sein kann, zeigt ein Blick auf typische Einsatzgebiete. Auf Baustellen werden Arbeitsplätze, Besprechungsräume, Umkleiden oder Sanitärbereiche benötigt. Industrieunternehmen brauchen während Revisionen zusätzliche Räume für Teams und externe Fachkräfte. Unternehmen wiederum können während Umbauten auf temporäre Büroflächen ausweichen.
Noch anspruchsvoller wird es im Bildungsbereich. Ein provisorischer Klassenraum muss mehr leisten als vier Wände und ein Dach. Raumklima, Akustik, Sicherheit und technische Infrastruktur spielen eine wichtige Rolle. AMTRA bietet hierfür beispielsweise speziell auf Bildungseinrichtungen ausgerichtete Module an, bei denen unter anderem Lüftung, Akustiklösungen sowie LAN- und WLAN-Anschlüsse vorgesehen werden können.Das verdeutlicht einen wesentlichen Punkt: Die Planung sollte immer von der späteren Nutzung ausgehen. Ein Sozialraum für eine Baustelle stellt andere Anforderungen als ein Klassenraum, ein Verwaltungsbüro oder eine längerfristig genutzte Anlage.
Auch bei standardisierten Modulen bleibt jedes Grundstück unterschiedlich. Vor der Aufstellung müssen deshalb beispielsweise Flächenbedarf, Zugänglichkeit, Anschlüsse und die konkrete Anordnung der Räume geklärt werden. Abhängig vom Projekt kommen weitere Anforderungen etwa an Brandschutz, Fluchtwege, Barrierefreiheit oder Genehmigungen hinzu. Gerade bei größeren Anlagen lohnt es sich deshalb, nicht nur den einzelnen Container zu betrachten. Flure, Treppen, Sanitärbereiche, technische Ausstattung und Verkehrswege müssen als Gesamtkonzept funktionieren.
Ein weiterer Vorteil modularer Mietlösungen liegt in ihrer möglichen Mehrfachnutzung. Module können nach Ende eines Projekts zurückgebaut, aufbereitet und erneut eingesetzt werden. Das unterscheidet das Konzept grundlegend von einer ausschließlich für einen Standort geplanten Zwischenlösung.Auch Erweiterungen sind grundsätzlich möglich, sofern Planung und System dies vorsehen. Steigt der Platzbedarf, können zusätzliche Module integriert werden; endet die temporäre Nutzung, lässt sich die Anlage wieder demontieren.
Damit sind moderne Raumcontainer vor allem dort interessant, wo Unternehmen oder öffentliche Auftraggeber eines benötigen: Flexibilität. Statt für jeden vorübergehenden Raumbedarf dauerhaft zu bauen, kann die benötigte Infrastruktur für den Zeitraum bereitgestellt werden, in dem sie tatsächlich gebraucht wird. Entscheidend bleibt eine sorgfältige Planung – denn erst aus einzelnen Modulen wird eine Raumlösung, die im täglichen Einsatz wirklich funktioniert.